Clemens von Rom, der, wie Irenäus sagt, noch die Apostel sah und mit ihnen verkehrte (Phil. 4, 3?) und zu dessen Zeit noch viele lebten, die von den A-posteln unterrichtet waren (Iren. adv. haer. III, 3, 3), soll von 88 bis 97 Bischof der römischen Gemeinde gewesen sein. Sein Name gehört zu den gefeiertesten des christlichen Altertums. Er erschien den Judenchristen nach dem Tode des Petrus als eine Säule der Kirche. Clemens hat im Namen der römischen Ge-meinde einen Brief an die Korinther geschrieben, um sie zur Wiederherstellung von Frieden und Eintracht zu ermahnen, nachdem in der Gemeinde ein nicht ge-ringer Aufruhr entstanden war. Dieser Brief ist wahrscheinlich am Ende der Regierung des Kaisers Domitian zwischen 93-95 verfasst und fällt also in dieselbe Zeit wie die Offenbarung St. Johannes. Ein zweiter dem Clemens zugeschriebener Brief an die Korinther stammt dagegen nicht von ihm her.
Siehe auch: http://www.bautz.de/bbkl/c/clemens_i_p.shtml
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