Nachdem
unsere liebe Begleiterin uns zu einem schönen und auch historisch bekannten
Gasthof in Abington gebracht hatte, wo wir ein feines, kleines Frühstück
vorgesetzt bekamen, fuhren wir zu dem Schloss und Park des Herzogs von Northumberland,
in dessen Nähe die Apostel-Kapelle liegt.
Wir besichtigten zuerst
das Schloss, das jetzt Museum geworden ist und große Kunstschätze
und geschichtliche Erinnerungen enthält. Man erzählte uns, dass die
jetzige Herzogin gezwungen sei, das Schloss gegen Eintrittsgeld zu zeigen, um
es überhaupt noch erhalten zu können. Sie selbst besäße
dort nur noch ein Zimmer zur Benutzung, das sie nur zeitweise bewohne. Vor dem
Eingang des Schlosses befinden sich noch die alten Stallgebäude, in denen
die ersten Zusammenkünfte der Apostel stattfanden.
An vielen Orten versammelten sich ja schon Geistliche und Laien zur Pflege eines
lebendigeren Christentums und zum gemeinsamen Gebet. So auch in Albury, dem
damaligen Landsitz Henry Drummonds, auf dessen Einladung in den Jahren 1826-1830
etwa 40-50 Männer, Geistliche verschiedener kirchlicher Richtungen und
Laien, zusammenkamen, um in der Heiligen Schrift zu forschen. Durch diese Versammlungen
wurde, wie wir wissen, die Hoffnung auf das Kommen des Herrn wieder belebt und
klargemacht, dass die Kirche hierfür nicht vorbereitet sei.
Schloss und Park Albury gehörten vor 100 Jahren zu dieser Zeit dem Bankier und Parlamentsmitglied Henry Drummond, dessen Tochter Luise sich dann später mit dem Herzog von Northumberland vermählte, und dadurch kamen dann Schloss und Park in den Besitz der herzoglichen Familie.
Herrlich ist der große Park mit den berühmten Terrassen, wundervollen Bäumen und Sträuchern und riesigen Rasenflächen, auf denen Hunderte von Himmelsschlüsselchen und Daffodils blühten.
Die
Bilder 2-8 werden mit freundlicher Genehmigung von www.englandreise2004.de wieder-gegeben.
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